The Veils spielen „Axolotl“ in Twin Peaks; Neue Akustik-EP erscheint am 8. September

THE VEILS wurde die Ehre zu Teil, einen Song in der neuen Folge von David Lynch’s Revival der Kultserie Twin Peaks im „Roadhouse“ vorzutragen. Sie reihen sich damit zusammen mit Nine Inch Nails, Sharon Van Etten, Au Revoir Simone, The Chromatics und Lissie in in die Liste der Künstler ein, die in letzter Zeit in Twin Peaks zu sehen waren. Die Band, angeführt von Frontmann Finn Andrews, spielte ihre außergewöhnliche Single „Axolotl„, erschienen auf dem Album Total Depravity.

Die Szene aus der letzten Folge von Twin Peaks kann man hier ansehen:

Axolotl“ ist außerdem Teil des zweiteiligen Twin Peaks Soundtracks, der am 8. September via Rhino Entertainment veröffentlicht wird. Musik hat in David Lynch’s Schaffen immer eine große Rolle gespielt, wenn es darum ging die verträumte und mysteriöse Charakteristik zu kreieren, die sowohl im Original der Serie, als auch im 2017 Revival von Twin Peaks zum tragen kommt. Alle Songs des Soundtracks werden während der 18 Episoden der Staffel nach und nach enthüllt und zu hören sein.

THE VEILS und David Lynch haben bereits eine gemeinsame Historie. Ihr Album Total Depravity, co-produziert von El-P (Run The Jewels) und Adam ‚Atom‘ Greenspan (Nick Cave & The Bad Seeds, Arcade Fire, Yeah Yeah Yeahs), entstand in mehreren Studios: Den Estúdios Sá da Bandeira in Portugal, den Konk Studios in London, in El-P’s Studio in Upstate New York und David Lynch’s Heimstudio in Los Angeles.

Dass bei den VEILS gerade viel los ist, zeigt auch die Tatsache, dass sie am 8. September ihre neue Swimming With The Crocodiles EP via Nettwerk veröffentlichen. Darauf enthalten sind wundervolle und eindringliche Akustik-Versionen von Songs ihres letzten Albums als auch ein bewegendes Cover von David Bowies „Where Are We Now„, aufgenommen in Finn Andrews Heimatland Neuseeland.

Pünktlich zum EP-Release dürfen wir THE VEILS auch wieder in Europa willkommen heißen. Während ihrer Tour spielen sie acht Shows in Deutschland:

08.09. UK-Leeds – The Wardrobe
09.09. UK-Glasgow – The Garage
10.09. UK-Minfford – Festival No. 6
14.09. UK-Norwich – Art Centre
15.09. UK-Manchester – Sound Control
16.09. UK-Brighton – The Haunt
17.09. UK-Bristol – Thekla
19.09. UK-London – Islington Assembly Hall
21.09. Leipzig – Täubchenthal
22.09. Berlin – BiNuu
23.09. Rostock – M.A.U. Club
26.09. Heidelberg – Karlstorbahnhof
27.09. München – Strom
28.09. Frankfurt – Zoom
29.09. Dortmund – Way Back When Festival
30.09. Hamburg – Nochtspeicher
02.10. NL-Amsterdam – Paradiso Grote Zaal

THE VEILS kommen in September auf Deutschlandtour

Es existieren die unterschiedlichsten Arten, wie jemand sein Tagebuch schreibt. Die einen reduzieren sich auf das Festhalten von Daten und nüchternen Fakten, andere üben sich in virtuoser Prosa und sprachmächtigen Metaphern. Der in Neuseeland aufgewachsene Brite Finn Andrews, Sohn des ehemaligen XTC-Gitarristen Barry Andrews, nutzt hingegen seit gut einem Jahrzehnt die Songs seiner Band THE VEILS, um seine Eindrücke, Erlebnisse und kraftvollen Meinungen pointiert abzuarbeiten. Und ebenso, wie sich Auffassungen und Überzeugungen eines Menschen über die Jahre ändern können, so ändert sich auch die Musik von THE VEILS mit jedem neuen Album – mal mehr, mal weniger radikal, aber doch stets mit Vorsatz. Das einzige, was bei dieser im weiteren Sinne als Indie-Band zu bezeichnende Formation stets gleich bleibt, ist der hohe künstlerische Anspruch an jeden Song, die unbedingte Neugier auf Neues – sowie die höchst klugen Lyrics eines Frontmannes, der mit seinem intellektuellen Blick auf die Welt Texte von sinistrer Poesie schreibt.

Mit dem im vergangenen August erschienenen, fünften Album TOTAL DEPRAVITY manifestierte sich der größte stilistische Schritt. Das über weite Strecken sehr dunkel gehaltene, auch textlich von vielen privaten und gesellschaftlichen Dämonen erzählende Werk fand seinen besonderen Klang durch das Zutun von drei höchst unterschiedlichen Produzenten. So schrieb Finn Andrews die Demos der neuen Songs in Begleitung von Adam „Atom“ Greenspan, einem Produzent für knackigen, analogen Indierock Marke Maximo Park oder Yeah Yeah Yeahs. Die tatsächlichen Aufnahmen betreute sodann der vielseitige US-Musiker El-P (Run The Jewels, Company Flow), sonst ein Fachmann für extrem speziellen, schleifend düsteren HipHop. Diese ungewöhnliche Kombination aus Andrews Songs und El-Ps Produktionen führte zu einem so noch nicht gehörten Klangkosmos.

Und ein dritter Mann hinter den Reglern leistete Beistand: Dean Hurley, der Studio-Engineer des Regisseurs David Lynch. Mit ihm nahmen THE VEILS ebenfalls einige Songs in Lynchs eigenem Tonstudio auf; als der Hollywood-Maestro die ersten fertigen Töne des Aufgenommenen vernahm, wurden ihm zwei Dinge sofort klar: Dass die Musik von The Veils nahezu unbedingt in die anstehenden Neuauflagen seines Serien-Klassikers TWIN PEAKS gehört. Und dass Finn Andrews mit seiner etwas mystischen Aura nicht nur ein ausgezeichneter Frontmann ist, sondern ebenso gut vor der Kamera agiert und daher auch als charakterstarke Figur perfekt in diese Serie passt. Beides wird nun im Verlauf dieses Jahres tatsächlich passieren.

Wer sich selbst von Finns mystischer Aura überzeugen möchte, hat im September die Chance dazu, wenn THE VEILS auf Deutschlandtour kommen:

21.09.17 Leipzig @ Täubchenthal
22.09.17 Berlin @ Festsaal Kreuzberg
23.09.17 Rostock @ Mau Club
26.09.17 Heidelberg @ Karlstorbahnhof
27.09.17 München @ Strom
28.09.17 Frankfurt @ Zoom
29.09.17 Dortmund @ Way Back When Festival
30.09.17 Hamburg @ Nochtspeicher

We’re delighted as always to be returning to Germany, this time with a new album in tow. We can’t wait to get out there and have them hear this new record live, it’s an unruly beast indeed.“ – Finn Andrews

Low Lays The Devil” Video:

Neues THE VEILS Video “Low Lays The Devil”

Gestern feierte das offizielle Video zur Single “Low Lays The Devil” vom neuen Album TOTAL DEPRAVITY auf Intro.de Premiere. Im Zentrum des in London gedrehten Videos steht eine extravagante Teufelsfigur. Finn Andrews, Sänger und Kopf der Band, erläutert: “Das Video wurde von Tu Neill gemacht und ist, denke ich, eine Darstellung der verschiedenen Formen von Verderbtheit, die wir über die letzten Jahre in der Welt erlebt haben, eine der Szenen dürfte speziell in Neuseeland Widerhall finden. Als Zugabe endet es mit einem Tanzduell mit dem Teufel.”

Hier kann man sich das Video zu “Low Lays The Devil” anschauen:

Seit der Veröffentlichung im letzten Monat erfreut sich TOTAL DEPRAVITY an viel Lob von der Presse. Nicht nur die britischen und amerikanischen Medien feierten das Album, auch auf dem europäischen Festland ist die Begeisterung groß: Das italienische Rolling Stone konstatiert, das Album sei “eine diabolische Recherche der Perfektion”, das niederländische OOR schreibt, es sei ein “meisterhaftes, lebhaftes Album” und das italienische Marie Claire denkt sogar, Total Depravity “kann weh tun und und wieder erwecken”. Aber auch die deutsche Presse lässt sich mit Lob nicht lumpen: Galore diagnostiziert “dunkle Songs zwischen morbidem Blues und Electronica, Nick Cave und Nine Inch Nails”, Visions stellt fest „Himmel und Hölle und immer den passenden Hut dazu – Finn Andrews“, Classic Rock fasst zusammen “düster, wuchtig und modern”, Intro erkennt “ein komplexes, trauriges Statement mit vielen wundervollen Momenten und soviel Pop, wie schlechte Laune eben vertragen kann” und führt fort “clevere Hooklines, packende Melodien und eine Vielfalt an Klangfarben”, das Journal Frankfurt meint „faszinierend verstörend, dieser 21st Century Blues!”, Sonic Seducer schnurrt “40 Minuten wohliges Schaudern” und das OX proklamiert “THE VEILS sind und bleiben eine der spannendsten Bands dieser Tage”.

Obendrein wird Finn Andrews in der Neuauflage von David Lynchs TWIN PEAKS zu sehen sein. Vorher hat man aber noch die Chance ihn live zu sehen:

21.10.16 I-Milan @ Serraglio
22.10.16 I-Bologna @ Locomotiv Club
25.10.16 UK-London @ Koko
29.10.16 F-Paris @ Maroquinerie
23.11.16 D-Berlin @ Bi Nuu
24.11.16 NL-Amsterdam @ Melkweg
25.11.16 B-Brussels @  Orangerie

Neues THE VEILS Album TOTAL DEPRAVITY

Endlich ist TOTAL DEPRAVITY, das langersehnte fünfte Album von THE VEILS, auf Nettwerk Records erschienen.

Seit der Premiere des ersten Tracks des Albums, “Axolotl”, im Juni auf Pitchfork, steigt die Vorfreude auf das Album stetig  und heimst rechts und links dickes Lob von der Musikpresse aus aller Welt ein. Die Single “Low Lays The Devil” wurde von NME und in Zane Lowe’s Beats 1 Show premiert, ging direkt auf die angesehene BBC 6 Music Playliste und TOTAL DEPRAVITY wird nächste Woche ihr Album des Tages (31.08.16). Lobeshymnen aus ihrer Heimat entspringen den Federn von UNCUT, MOJO, Clash, The Independent, The Line Of Best Fit, Record Collector, NME, Drowned In Sound, Q, The 405 und vielen mehr.

Auf dem europäischen Festland ist die Begeisterung ebenfalls groß. Das italienische Rolling Stone konstatiert, das Album sei “eine diabolische Recherche der Perfektion”, das niederländische OOR schreibt, es sei ein “meisterhaftes, lebhaftes Album” und das italienische Marie Claire denkt sogar, TOTAL DEPRAVITY “kann weh tun und und wieder erwecken”. Aber auch die deutsche Presse lässt sich mit Lob nicht lumpen: Galore diagnostiziert “dunkle Songs zwischen morbidem Blues und Electronica, Nick Cave und Nine Inch Nails”, Visions stellt fest „Himmel und Hölle und immer den passenden Hut dazu – Finn Andrews“, Classic Rock fasst zusammen “düster, wuchtig und modern”, Intro erkennt “ein komplexes, trauriges Statement mit vielen wundervollen Momenten und soviel Pop, wie schlechte Laune eben vertragen kann” und führt fort “clevere Hooklines, packende Melodien und eine Vielfalt an Klangfarben”, das Journal Frankfurt meint „faszinierend verstörend, dieser 21st Century Blues!”, Sonic Seducer schnurrt “40 Minuten wohliges Schaudern” und das OX proklamiert “THE VEILS sind und bleiben eine der spannendsten Bands dieser Tage”.

“Es ist schwer auszudrücken, wie dankbar wir sind, dass das Album endlich fertig ist und es den langen Weg zu Euch gefunden hat”, erklärt der Frontmann Finn Andrews. “Als wir anfingen daran zu arbeiten, hatten wir keine Ahnung, was das Album war. Über die letzen drei Jahren enthüllte es sich uns sehr langsam; es hat mich verwirrt, verzückt und verärgert, und nun ist es bei Euch. Sein erstes Leben mit uns ist vorbei und ein anderes hat angefangen. Ich habe soviel Zeit mit dem Album verbracht, dass es ein wenig schwierig ist, Lebewohl zu sagen, aber ich weiß, es wird sich ohne mich in der großen Welt gut zurechtkommen.”

Hier kannst Du Dir das Album anhören:

The Veils "Total Depravity", album cover by courtesy of Nicola Samorí

The Veils „Total Depravity“, album cover by courtesy of Nicola Samorí

Im Oktober und November werden THE VEILS durch USA und Europa touren, dabei machen sie auch für ein exklusives Konzert bei uns halt:

(Präsentiert von Visions)
23.11.16 D-Berlin @ Bi Nuu

Neuer THE VEILS Song „Low Lays The Devil“

[The Veils] shuffle along like The Black Keys with a vocal that fits somewhere in between Kentucky rockers Cage The Elephant and Canada’s psych-folk group Timber Timbre…there’s a good deal more unexpected to come from The Veils.” – NME

Am 26. August veröffentlichen THE VEILS ihr neues Album TOTAL DEPRAVITY auf Nettwerk. Ihre neue Single „Low Lays The Devil“, die auf NME und in  Zane Lowe’s Beats One Show doppelt Premiere feierte, gibt es hier zu hören:

„Der Song handelt von dem Bösen, dem König der Unterwelt, Beelzebub, dem gefallenen Engel, Mephisto und Mr. Moonshine,“ erklärt Frontmann Finn Andrews. „Der Beat ist so groß wie ein Haus und er wird Dich holen kommen, wenn du schläfst“.

Tourdates:

21.10.16 Milan @ Serraglio

22.10.16 Bologna @ Locomotiv Club

25.10.16 London @ Koko

29.10.16 Paris @ Maroquinerie

23.11.16 Berlin @ Bi Nuu Tickets

24.11.16 Amsterdam @ Melkweg

25.11.16 Brussels @ Orangerie

 

Neues THE VEILS Video “Axolotl”

Letzte Woche verkündeten THE VEILS bereits erste Details zu ihrem neuen Album TOTAL DEPRAVITY, das am 26. August via Nettwerk Records veröffentlicht wird. Einer Trackpremiere der ersten Single „Axolotl“ auf Stereogum folgt nun eine exklusive Videopremiere auf Pitchfork.

Über das in Neuseeland entstandene Musikvideo sagt Finn Andrews: „…es war ein wahnsinniges Vergnügen, dieses Video zu drehen; ich glaube hauptsächlich, weil wir in meiner Heimat Neuseeland zusammen mit unserem guten Freunden dem Regisseur Tu Neill und dem Produzenten Alex Gandar zusammenarbeiten konnten und von vielen wunderbaren Menschen Gefallen eingefordert haben. Unser künstlerischer Leiter, Sinclair Lonsdale, hat zu der Zeit tagsüber im Art Department der Serie ‚Ash vs Evil Dead’ gearbeitet, abends hat er dann für uns diese riesigen Tentakel-Puppen gebaut. Das schwarze Zeug, das aus allen Mündern quillt, besteht aus dem Zeug, aus dem man ‘Mince and Cheese Pies’ macht, nur eben mit schwarzen Farbpigmenten angereichert. Nach dem Drehtag bin ich noch die ganze Nacht herumgelaufen und habe vor mich hin gekichert. Es war vermutlich auch das erste und letzte mal, dass ich den Satz ‚Ölt den Tentakel ein, würgt den Sportler. Action!’ gehört habe. Aber man weiß ja nie.“

Hier kann man das skurrile Video zu “Axolotl” anschauen:

TOTAL DEPRAVITY vereinigt THE VEILS wieder mit dem Produzenten Adam ‘Atom’ Greenspan, der mit dem Produzenten Nick Launay bereits an Alben von Nick Cave & The Bad Seeds, Arcade Fire, Yeah Yeah Yeahs, Band of Skulls u. v. m. gearbeitet hat. Eine weitere tragende Rolle während der Produktion spielte El-P von Run The Jewels. Andrews und El-P trafen sich an den unterschiedlichsten Orten, um zusammen an dem vierten Album der Band zu arbeiten. TOTAL DEPRAVITY wurde unter anderen in den Estúdios Sá Bandeira in Portugal, in den Konk Studios in London, im Casa Lynch in Los Angeles und in El-P’s Studio in Upstate New York aufgenommen.

Letzten Monat verkündete Showtime die Besetzung des Reboots der legendären Serie Twin Peaks, Andrews ist einer der wenigen Musiker, die bei dem lang erwartetem Revival vertreten sein werden. Außerdem dabei sind Eddie Vedder, Trent Reznor, Sharon Van Etten und Sky Ferreira.

TOTAL DEPRAVITY wird als Download, CD und als Deluxe Doppel-Vinyl, die zwei Bonus Songs „Here Comes The Dead“ (Live Studio Version) und „1 Big 1“ (Demo) beinhaltet, veröffentlicht.

Im Oktober und November werden THE VEILS durch USA und Europa touren, dabei machen sie auch für ein exklusives Konzert bei uns halt:

(Präsentiert von Visions)
23.11.16 D-Berlin @ Bi Nuu
Ticketlink

„‚Axolotl‘ boasts menacing instrumentation with Run The Jewels’ trademark stomp-and-sludge slowed to a creeping march over which Andrews waxes poetic about the titular amphibian, amongst other vaguely-religious and horrific imagery. All the reverential doom and gloom reaches a fever pitch when Andrews proclaims: ‚Who needs the devil when you’ve got the lord?‘ But by the time the dismally grand array of guitar solos and trumpets in the outro fade away, the Veils make the two opposing forces sound like one in the same.“ – Stereogum

Neues THE VEILS Album TOTAL DEPRAVITY und erste Single “Axolotl”

THE VEILS kündigen neues Album TOTAL DEPRAVITY an (VÖ: 26. August via Nettwerk Records). Co-produziert von El-P (Run The Jewels), Atom Greenspan und Finn Andrews ( THE VEILS), aufgenommen in New York, London, Los Angeles und Portugal.
Andrews im Cast von David Lynch’s TWIN PEAKS Reboot.

Die britische Band THE VEILS kündigen erste Details ihres neuen Albums TOTAL DEPRAVITY an, das am 26. August auf Nettwerk Records veröffentlicht wird. Das Album vereinigt die Band wieder mit dem Produzenten Adam ‘Atom’ Greenspan (Nick Cave & The Bad Seeds, Arcade Fire, Yeah Yeah Yeahs, Band of Skulls u. v. m.). Eine weitere tragende Rolle während der Produktion spielte El-P von Run The Jewels. Andrews und El-P trafen sich an den unterschiedlichsten Orten, um zusammen an dem vierten Album der Band zu arbeiten. TOTAL DEPRAVITY wurde unter anderen in den Estúdios Sá Bandeira in Portugal, in den Konk Studios in London, im Casa Lynch in Los Angeles und in El-P’s Studio in Upstate New York aufgenommen.

“Ein wirklich wichtiger Aspekt dieses Albums ist die Mitarbeit von El-P, den ich vor einer Bar in Downtown Los Angeles kennengelernt habe, woraufhin wir schnell gute Freunde wurden. Er hat sich mir als Fan unserer Band vorgestellt und wir redeten viel über Musik und die guten Dinge des Lebens. Am nächsten Tag trafen wir uns bei einem Freund von ihm und nahmen den Song “Axolotl” auf. Den Gesang haben wir direkt in das Mikrofon von einem Laptop eingesungen und der ganze Song war relativ schnell fertiggestellt. Daraufhin arbeitete ich mit der Band zusammen mit Atom Greenspan in London, zwischenzeitlich schickte ich immer wieder Material rüber zu El-P, der zwischen seinen Shows mit Run The Jewels daran arbeitete. Außerdem hatten wir auch das Glück, zusammen mit Dean Hurley an einem Song in Los Angeles zu arbeiten“ erzählt Andrews.

Die erste Single “Axolotl” kann man hier hören:

Andrews führt fort: „Über zwei Jahre hinweg kristallisierte sich langsam ein Album heraus. Die Besetzung des Albums ist sehr vielfältig: L. Ron Hubbard, selbstverständlich Axolotls, lieb geartete Krokodile, ein psychotischer Trucker, der Papst und Ingrid Bergmann schauen vorbei. Die Songs bestehen aus Stories verschiedenster Art; manche erzählen Geschichten, die ich selbst erlebt habe, andere habe ich einfach zu meiner eigenen Belustigung erfunden. Es war außerdem das erste Mal, dass ich Loops und Sounds als Ausgangspunkt für einige Songs benutzt habe, einige haben aber auch ihren Anfang am Klavier gefunden und es wurde erst später an ihnen herumgespielt.“

Letzten Monat verkündete Showtime die Besetzung des Reboots der legendären Serie Twin Peaks, Andrews ist einer der wenigen Musiker, die bei dem lang erwartetem Revival vertreten sein werden. Außerdem dabei sind Eddie Vedder, Trent Reznor, Sharon Van Etten und Sky Ferreira.

“…the most moving, unsettling and unexpectedly haunting thing I’ve seen in rock music this year…they really, truly frightened me” – LA Times

„There’s a new skinny giant in town. Intoxicating.“ – Uncut

“Gloriously sad-eyed rock that preaches to the perverted… The Veils have their own kind of elegant, seductive power.“ – The Guardian