THE VEILS kommen in September auf Deutschlandtour

Es existieren die unterschiedlichsten Arten, wie jemand sein Tagebuch schreibt. Die einen reduzieren sich auf das Festhalten von Daten und nüchternen Fakten, andere üben sich in virtuoser Prosa und sprachmächtigen Metaphern. Der in Neuseeland aufgewachsene Brite Finn Andrews, Sohn des ehemaligen XTC-Gitarristen Barry Andrews, nutzt hingegen seit gut einem Jahrzehnt die Songs seiner Band THE VEILS, um seine Eindrücke, Erlebnisse und kraftvollen Meinungen pointiert abzuarbeiten. Und ebenso, wie sich Auffassungen und Überzeugungen eines Menschen über die Jahre ändern können, so ändert sich auch die Musik von THE VEILS mit jedem neuen Album – mal mehr, mal weniger radikal, aber doch stets mit Vorsatz. Das einzige, was bei dieser im weiteren Sinne als Indie-Band zu bezeichnende Formation stets gleich bleibt, ist der hohe künstlerische Anspruch an jeden Song, die unbedingte Neugier auf Neues – sowie die höchst klugen Lyrics eines Frontmannes, der mit seinem intellektuellen Blick auf die Welt Texte von sinistrer Poesie schreibt.

Mit dem im vergangenen August erschienenen, fünften Album TOTAL DEPRAVITY manifestierte sich der größte stilistische Schritt. Das über weite Strecken sehr dunkel gehaltene, auch textlich von vielen privaten und gesellschaftlichen Dämonen erzählende Werk fand seinen besonderen Klang durch das Zutun von drei höchst unterschiedlichen Produzenten. So schrieb Finn Andrews die Demos der neuen Songs in Begleitung von Adam „Atom“ Greenspan, einem Produzent für knackigen, analogen Indierock Marke Maximo Park oder Yeah Yeah Yeahs. Die tatsächlichen Aufnahmen betreute sodann der vielseitige US-Musiker El-P (Run The Jewels, Company Flow), sonst ein Fachmann für extrem speziellen, schleifend düsteren HipHop. Diese ungewöhnliche Kombination aus Andrews Songs und El-Ps Produktionen führte zu einem so noch nicht gehörten Klangkosmos.

Und ein dritter Mann hinter den Reglern leistete Beistand: Dean Hurley, der Studio-Engineer des Regisseurs David Lynch. Mit ihm nahmen THE VEILS ebenfalls einige Songs in Lynchs eigenem Tonstudio auf; als der Hollywood-Maestro die ersten fertigen Töne des Aufgenommenen vernahm, wurden ihm zwei Dinge sofort klar: Dass die Musik von The Veils nahezu unbedingt in die anstehenden Neuauflagen seines Serien-Klassikers TWIN PEAKS gehört. Und dass Finn Andrews mit seiner etwas mystischen Aura nicht nur ein ausgezeichneter Frontmann ist, sondern ebenso gut vor der Kamera agiert und daher auch als charakterstarke Figur perfekt in diese Serie passt. Beides wird nun im Verlauf dieses Jahres tatsächlich passieren.

Wer sich selbst von Finns mystischer Aura überzeugen möchte, hat im September die Chance dazu, wenn THE VEILS auf Deutschlandtour kommen:

21.09.17 Leipzig @ Täubchenthal
22.09.17 Berlin @ Festsaal Kreuzberg
23.09.17 Rostock @ Mau Club
26.09.17 Heidelberg @ Karlstorbahnhof
27.09.17 München @ Strom
28.09.17 Frankfurt @ Zoom
29.09.17 Dortmund @ Way Back When Festival
30.09.17 Hamburg @ Nochtspeicher

We’re delighted as always to be returning to Germany, this time with a new album in tow. We can’t wait to get out there and have them hear this new record live, it’s an unruly beast indeed.“ – Finn Andrews

Low Lays The Devil” Video:

Neues THE VEILS Video “Low Lays The Devil”

Gestern feierte das offizielle Video zur Single “Low Lays The Devil” vom neuen Album TOTAL DEPRAVITY auf Intro.de Premiere. Im Zentrum des in London gedrehten Videos steht eine extravagante Teufelsfigur. Finn Andrews, Sänger und Kopf der Band, erläutert: “Das Video wurde von Tu Neill gemacht und ist, denke ich, eine Darstellung der verschiedenen Formen von Verderbtheit, die wir über die letzten Jahre in der Welt erlebt haben, eine der Szenen dürfte speziell in Neuseeland Widerhall finden. Als Zugabe endet es mit einem Tanzduell mit dem Teufel.”

Hier kann man sich das Video zu “Low Lays The Devil” anschauen:

Seit der Veröffentlichung im letzten Monat erfreut sich TOTAL DEPRAVITY an viel Lob von der Presse. Nicht nur die britischen und amerikanischen Medien feierten das Album, auch auf dem europäischen Festland ist die Begeisterung groß: Das italienische Rolling Stone konstatiert, das Album sei “eine diabolische Recherche der Perfektion”, das niederländische OOR schreibt, es sei ein “meisterhaftes, lebhaftes Album” und das italienische Marie Claire denkt sogar, Total Depravity “kann weh tun und und wieder erwecken”. Aber auch die deutsche Presse lässt sich mit Lob nicht lumpen: Galore diagnostiziert “dunkle Songs zwischen morbidem Blues und Electronica, Nick Cave und Nine Inch Nails”, Visions stellt fest „Himmel und Hölle und immer den passenden Hut dazu – Finn Andrews“, Classic Rock fasst zusammen “düster, wuchtig und modern”, Intro erkennt “ein komplexes, trauriges Statement mit vielen wundervollen Momenten und soviel Pop, wie schlechte Laune eben vertragen kann” und führt fort “clevere Hooklines, packende Melodien und eine Vielfalt an Klangfarben”, das Journal Frankfurt meint „faszinierend verstörend, dieser 21st Century Blues!”, Sonic Seducer schnurrt “40 Minuten wohliges Schaudern” und das OX proklamiert “THE VEILS sind und bleiben eine der spannendsten Bands dieser Tage”.

Obendrein wird Finn Andrews in der Neuauflage von David Lynchs TWIN PEAKS zu sehen sein. Vorher hat man aber noch die Chance ihn live zu sehen:

21.10.16 I-Milan @ Serraglio
22.10.16 I-Bologna @ Locomotiv Club
25.10.16 UK-London @ Koko
29.10.16 F-Paris @ Maroquinerie
23.11.16 D-Berlin @ Bi Nuu
24.11.16 NL-Amsterdam @ Melkweg
25.11.16 B-Brussels @  Orangerie

Neues THE VEILS Album TOTAL DEPRAVITY

Endlich ist TOTAL DEPRAVITY, das langersehnte fünfte Album von THE VEILS, auf Nettwerk Records erschienen.

Seit der Premiere des ersten Tracks des Albums, “Axolotl”, im Juni auf Pitchfork, steigt die Vorfreude auf das Album stetig  und heimst rechts und links dickes Lob von der Musikpresse aus aller Welt ein. Die Single “Low Lays The Devil” wurde von NME und in Zane Lowe’s Beats 1 Show premiert, ging direkt auf die angesehene BBC 6 Music Playliste und TOTAL DEPRAVITY wird nächste Woche ihr Album des Tages (31.08.16). Lobeshymnen aus ihrer Heimat entspringen den Federn von UNCUT, MOJO, Clash, The Independent, The Line Of Best Fit, Record Collector, NME, Drowned In Sound, Q, The 405 und vielen mehr.

Auf dem europäischen Festland ist die Begeisterung ebenfalls groß. Das italienische Rolling Stone konstatiert, das Album sei “eine diabolische Recherche der Perfektion”, das niederländische OOR schreibt, es sei ein “meisterhaftes, lebhaftes Album” und das italienische Marie Claire denkt sogar, TOTAL DEPRAVITY “kann weh tun und und wieder erwecken”. Aber auch die deutsche Presse lässt sich mit Lob nicht lumpen: Galore diagnostiziert “dunkle Songs zwischen morbidem Blues und Electronica, Nick Cave und Nine Inch Nails”, Visions stellt fest „Himmel und Hölle und immer den passenden Hut dazu – Finn Andrews“, Classic Rock fasst zusammen “düster, wuchtig und modern”, Intro erkennt “ein komplexes, trauriges Statement mit vielen wundervollen Momenten und soviel Pop, wie schlechte Laune eben vertragen kann” und führt fort “clevere Hooklines, packende Melodien und eine Vielfalt an Klangfarben”, das Journal Frankfurt meint „faszinierend verstörend, dieser 21st Century Blues!”, Sonic Seducer schnurrt “40 Minuten wohliges Schaudern” und das OX proklamiert “THE VEILS sind und bleiben eine der spannendsten Bands dieser Tage”.

“Es ist schwer auszudrücken, wie dankbar wir sind, dass das Album endlich fertig ist und es den langen Weg zu Euch gefunden hat”, erklärt der Frontmann Finn Andrews. “Als wir anfingen daran zu arbeiten, hatten wir keine Ahnung, was das Album war. Über die letzen drei Jahren enthüllte es sich uns sehr langsam; es hat mich verwirrt, verzückt und verärgert, und nun ist es bei Euch. Sein erstes Leben mit uns ist vorbei und ein anderes hat angefangen. Ich habe soviel Zeit mit dem Album verbracht, dass es ein wenig schwierig ist, Lebewohl zu sagen, aber ich weiß, es wird sich ohne mich in der großen Welt gut zurechtkommen.”

Hier kannst Du Dir das Album anhören:

The Veils "Total Depravity", album cover by courtesy of Nicola Samorí

The Veils „Total Depravity“, album cover by courtesy of Nicola Samorí

Im Oktober und November werden THE VEILS durch USA und Europa touren, dabei machen sie auch für ein exklusives Konzert bei uns halt:

(Präsentiert von Visions)
23.11.16 D-Berlin @ Bi Nuu

Neuer THE VEILS Song „Low Lays The Devil“

[The Veils] shuffle along like The Black Keys with a vocal that fits somewhere in between Kentucky rockers Cage The Elephant and Canada’s psych-folk group Timber Timbre…there’s a good deal more unexpected to come from The Veils.” – NME

Am 26. August veröffentlichen THE VEILS ihr neues Album TOTAL DEPRAVITY auf Nettwerk. Ihre neue Single „Low Lays The Devil“, die auf NME und in  Zane Lowe’s Beats One Show doppelt Premiere feierte, gibt es hier zu hören:

„Der Song handelt von dem Bösen, dem König der Unterwelt, Beelzebub, dem gefallenen Engel, Mephisto und Mr. Moonshine,“ erklärt Frontmann Finn Andrews. „Der Beat ist so groß wie ein Haus und er wird Dich holen kommen, wenn du schläfst“.

Tourdates:

21.10.16 Milan @ Serraglio

22.10.16 Bologna @ Locomotiv Club

25.10.16 London @ Koko

29.10.16 Paris @ Maroquinerie

23.11.16 Berlin @ Bi Nuu Tickets

24.11.16 Amsterdam @ Melkweg

25.11.16 Brussels @ Orangerie