WHEN ‚AIRY MET FAIRY Video zur Single “Intoxicated”

Sex liegt in der Luft! Mit der ersten Single “Intoxicated” legen WHEN ‚AIRY MET FAIRY ein süßes Sommerversprechen ab.

“See me in colors, the ones that don’t exist” singt WHEN ‚AIRY MET FAIRYs Frontfrau Thorunn Egilsdottir. “Da wir aus offensichtlichen Gründen nicht-existente Farben ja nicht benutzen konnten, haben wir uns für einen regenbogenartigen Slow Motion Kampf entschieden. All diese Liter an Farbe, die das Paar sich gegenseitig ins Gesicht schütten, repräsentieren die verschiedenen Stücke der Seele, die wir in einer Beziehung opfern”, erklärt Thorunn, die im Video auch den weiblichen Part spielt.

So melancholisch das auch klingen mag, der Song ist das genaue Gegenteil. Die Melodie, die Rhythmik, der Text ergeben ein perfektes Verführungsspiel. Aber überzeuge Dich selbst, hier kannst Du das Video zu “Intoxicated”, das in einem Take von Filmemacher Raphaël Kindig gedreht wurde, anschauen:

THE VEILS kommen in September auf Deutschlandtour

Es existieren die unterschiedlichsten Arten, wie jemand sein Tagebuch schreibt. Die einen reduzieren sich auf das Festhalten von Daten und nüchternen Fakten, andere üben sich in virtuoser Prosa und sprachmächtigen Metaphern. Der in Neuseeland aufgewachsene Brite Finn Andrews, Sohn des ehemaligen XTC-Gitarristen Barry Andrews, nutzt hingegen seit gut einem Jahrzehnt die Songs seiner Band THE VEILS, um seine Eindrücke, Erlebnisse und kraftvollen Meinungen pointiert abzuarbeiten. Und ebenso, wie sich Auffassungen und Überzeugungen eines Menschen über die Jahre ändern können, so ändert sich auch die Musik von THE VEILS mit jedem neuen Album – mal mehr, mal weniger radikal, aber doch stets mit Vorsatz. Das einzige, was bei dieser im weiteren Sinne als Indie-Band zu bezeichnende Formation stets gleich bleibt, ist der hohe künstlerische Anspruch an jeden Song, die unbedingte Neugier auf Neues – sowie die höchst klugen Lyrics eines Frontmannes, der mit seinem intellektuellen Blick auf die Welt Texte von sinistrer Poesie schreibt.

Mit dem im vergangenen August erschienenen, fünften Album TOTAL DEPRAVITY manifestierte sich der größte stilistische Schritt. Das über weite Strecken sehr dunkel gehaltene, auch textlich von vielen privaten und gesellschaftlichen Dämonen erzählende Werk fand seinen besonderen Klang durch das Zutun von drei höchst unterschiedlichen Produzenten. So schrieb Finn Andrews die Demos der neuen Songs in Begleitung von Adam „Atom“ Greenspan, einem Produzent für knackigen, analogen Indierock Marke Maximo Park oder Yeah Yeah Yeahs. Die tatsächlichen Aufnahmen betreute sodann der vielseitige US-Musiker El-P (Run The Jewels, Company Flow), sonst ein Fachmann für extrem speziellen, schleifend düsteren HipHop. Diese ungewöhnliche Kombination aus Andrews Songs und El-Ps Produktionen führte zu einem so noch nicht gehörten Klangkosmos.

Und ein dritter Mann hinter den Reglern leistete Beistand: Dean Hurley, der Studio-Engineer des Regisseurs David Lynch. Mit ihm nahmen THE VEILS ebenfalls einige Songs in Lynchs eigenem Tonstudio auf; als der Hollywood-Maestro die ersten fertigen Töne des Aufgenommenen vernahm, wurden ihm zwei Dinge sofort klar: Dass die Musik von The Veils nahezu unbedingt in die anstehenden Neuauflagen seines Serien-Klassikers TWIN PEAKS gehört. Und dass Finn Andrews mit seiner etwas mystischen Aura nicht nur ein ausgezeichneter Frontmann ist, sondern ebenso gut vor der Kamera agiert und daher auch als charakterstarke Figur perfekt in diese Serie passt. Beides wird nun im Verlauf dieses Jahres tatsächlich passieren.

Wer sich selbst von Finns mystischer Aura überzeugen möchte, hat im September die Chance dazu, wenn THE VEILS auf Deutschlandtour kommen:

21.09.17 Leipzig @ Täubchenthal
22.09.17 Berlin @ Festsaal Kreuzberg
23.09.17 Rostock @ Mau Club
26.09.17 Heidelberg @ Karlstorbahnhof
27.09.17 München @ Strom
28.09.17 Frankfurt @ Zoom
29.09.17 Dortmund @ Way Back When Festival
30.09.17 Hamburg @ Nochtspeicher

We’re delighted as always to be returning to Germany, this time with a new album in tow. We can’t wait to get out there and have them hear this new record live, it’s an unruly beast indeed.“ – Finn Andrews

Low Lays The Devil” Video:

THE MOONBAND mit neuem Album und Video

Nach dem vierten Album BACK IN TIME veröffentlicht THE MOONBAND nun UNTIL THE EVIL GHOST IS GONE. Ein Album, das sich den Geistern dieser Welt widmet. Den seelischen, den politischen und den künstlerischen. Voriges Werk drehte sich um die Ursprüngen der moonbandschen Klangwelt. Musikalisch geht das fünfte Album nun einen Schritt nach vorne. Während der Arbeit an UNTIL THE EVIL GHOST IS GONE experimentierte die Band an der Vereinbarkeit von synthetischen Sounds mit akustischen Instrumenten und mehrstimmigen Gesängen. So hielt ein Granular Synthesizer Einzug. Als Grundlage für diese Modulation verwendet die Band die eigenen Instrumente aus Holz.

Als erstes Schmankerl des neuen Albums liefern THE MOONBAND ein unterhaltsames Video zum Titelsong “Evil Ghost”. Darin vertreibt Eugen Mondbasis (Gesang, Gitarre, Irish Bouzouki, Blues Harp) böse Geister vor dem Spiegel. Bekloppte Zaubertricks und professionelle Grimassen sind dabei das Mittel der Wahl. Mondbasis gelingt es als erstem Menschen, seinen Bart wachsen zu lassen, während er ihn rasiert. Aber seht selbst:

THE MOONBAND werden die neuen Songs natürlich auch ausgiebig live vorstellen:

28.04.17 D-Oberaudorf @ Rolleria
29.04.17 I-Merano BZ @ Ost West Estovest
30.04.17 A-Katzenberg @ Schloss
05.05.17 D-Augsburg @ Bob’s Fast and Slow
06.05.17 D-Stuttgart @ Cafe Galao
13.05.17 D-Obermarchtal @ Kreuz
18.05.17 D-Regensburg @ Dudes 4
19.05.17 D-München @ Theaterfabrik
20.05.17 D-Bergen @ Ladenbergen
24.05.17 D-Kusel @ Schalander
27.05.17 D-Darmstadt @ Goldene Krone
17.06.17 D-Ingelheim @ Eurofolkfestival
21.07.17 D-Wörthsee @ Raabe am See
12.10.17 D-Stuttgart @ Kap Tormentoso
19.10.17 D-Dresden @ GrooveStation
20.10.17 D-Chemnitz @ Lokomov
26.10.17 D-Frankfurt a. M @ Elfer
09.11.17 A-Wien @ dasBach
11.11.17 A-Linz @ Sputnik

CURRENT SWELL im Juni auf Tour

CURRENT SWELLs neues Album WHEN TO TALK AND WHEN TO LISTEN erscheint am 12. Mai. Um das Album live zu präsentieren, kommen sie im Juni für ein paar Konzerte nach Europa:

06.06.17 München @ Milla
07.06.17 Berlin @ Flux Bau
08.06.17 Köln @ Artheater
11.06.17 NL-Amsterdam @ Paradiso
13.06.17 UK-Brighton @ Green Door Store
14.06.17 UK-London @ Boston Music Room

Wie jedes echte Rock’n’Roll Album, berührt WHEN TO TALK AND WHEN TO LISTEN die verschiedensten Facetten menschlicher Zustände – vom Herzschmerz und abgewiesener Liebe der ersten Single „It Ain’t Right“ bis hin zum Verlust von Elternteilen, die den emotionalen Kern des Albums darstellen. Hier kannst Du Dir CURRENT SWELLs „It Ain’t Right“ anhören:

Wer es nicht zu den Juni Terminen schafft, hat im September noch die Möglichkeit die Kanadier im Vorprogramm von DISPATCH zu sehen:

DISPATCH Europatour 2017
Support: Current Swell

12.09. London @ Electric Ballroom
14.09. Amsterdam @ Melkweg
15.09. München @ Backstage Halle
16.09. Hannover @ Faust
17.09. Köln @ Gloria
19.09. Berlin @ Columbia Theater
21.09. Frankfurt @ Batschkapp
22.09. Linz @ Postbahnhof
23.09. Wien @ Arena (gr. Halle)
24.09. Zürich @ Dynamo

DEB TALAN von THE WEEPIES veröffentlicht Soloalbum LUCKY GIRL

DEB TALAN, die eine Hälfte des Folk/Pop-Duos THE WEEPIES bringt am 12. Mai eine Solo-Platte mit dem Namen LUCKY GIRL heraus. Mit diesem Album nahm sie sich die Zeit, sich als Person und als Künstlerin zurückzugewinnen, nachdem sie sich über eine Dekade der erfolgreichen gemeinsamen Karriere mit ihrem Ehemann und musikalischen Partner Steve Tannen, dem Großziehen dreier Kinder und der Genesung von Brustkrebs im dritten Stadium gewidmet hatte.

LUCKY GIRL wurde im eigenen Home-Studio der WEEPIES aufgenommen und DEB hat alle Instrumente selbst eingespielt. Die zwölf großartigen Songs zeigen DEBs unbestreitbar sensibles Gespür für Popmusik, ihr unverkennbar intimes Songwriting und ihre unverwechselbare Stimme. Mit dem Song „Growing Up“, der thematisch die emotionale Zerrissenheit zwischen Loslassen und Festhalten eines älter werdenden Kindes aufzeigt, teilt sie den ersten Vorgeschmack auf ihr Album:

WHEN ‘AIRY MET FAIRY Video zu “Bus”

Die Formation WHEN ‘AIRY MET FAIRY um die isländische Sängerin Thorunn Egilsdottir schickt ihrem am 19. Mai erscheinendem Debütalbum GLOW ein zum Nachdenken anregendes Video voraus. Es wurde in London, in der Nähe von Trafalgar Square, gedreht und zeigt eine wahre Geschichte.

WHEN ‘AIRY MET FAIRY erläutern: “Dies ist Neil. Der über vierzig Jahre alte Vater von Zweien lebt seit eineinhalb Dekaden auf den Strassen Londons. In unserem Video sieht man, wie Schuhe an dem scheinbar unsichtbaren Neil vorbeiziehen. Der gutherzige Schotte hat uns seine Geschichte erzählt und seine Worte klingen noch in unseren Ohren nach. Neil, wo auch immer du sein magst, möge der Aufwind Dich finden.”

Hier kannst Du das Video zu “Bus” anschauen:

Neue DYLYN Single “Secret”

Heute erscheint mit “Secret” die zweite Single der jungen Künstlerin DYLYN, die auf Popdust.com weltweit Premiere feierte. Nachdem sie auf ihrer ersten Single “Mimosa” über Angstzustände sang, verarbeitet sie in diesem Song ein zutiefst persönliches Thema:

“Dieser Song ist persönlich. Mein Leben war auf den Kopf gestellt und als Ergebnis kam dieses Lied bei raus. ‘Secret’ wurde zur Therapie, es half mir, mit dieser verrückten Sache klarzukommen, die so vielen Menschen widerfährt, aber oft ein Tabuthema bleibt, besonders im Song. Diesen Song zu schreiben, ermöglichte mir, mit anderen Menschen, mit meinen Fans, deren Eltern sich auch auf Grund von Untreue getrennt hatten, in Kontakt zu treten; es war eine Möglichkeit für mich und andere, uns zu versichern, dass wir nicht die einzigen sind, die so etwas durchmachen”, erklärt DYLYN.

Zu dem Song gibt es auch eine Art Kurzfilm:

A true breath of fresh air” – NYLON

Video zu SYMLs „Where Is MyLove“

SYML, was so viel wie „simpel“ auf walisisch bedeutet, ist die Kreation von Brian Fennell, eines der Gründungsmitglieder der Seattler Band Barcelona. Mit einem feinen Verständnis von strukturellem und gefühlsgeladenem Songwriting kombiniert Fennell Piano, minimalistische Synths und Stringscapes mit ätherischen Vocals und nimmt den Hörer mit auf eine Reise durch die Sinne.

Das letzte halbe Jahr war sehr ereignisreich für Fennell: Er brachte seine Debüt-EP heraus und unterschrieb daraufhin Ende 2016 einen Vertrag bei Nettwerk. Einer der herausragenden Tracks der EP ist „Where’s My Love“, ein sorgfältig produzierter Song, ein Zusammenspiel von karger Produktion und intimen Songwriting, der in seinen unterschiedlichen Versionen auf Spotify bereits über acht Millionen mal gestreamt wurde. Der Song, der auf nacktem Flehen nach einer Wiedervereinigung mit einem geliebten Menschen heranweht, wird von Fennells kraftvollem und zugleich zartem Gesang untermauert.

Das Video wurde gestern in Deutschland von Kulturnews premiert, hier kann man sich das Video anschauen:

„Ich habe den Regisseur (Gavin Michael Booth) getroffen, als ich an einem Projekt auf den Cayman Islands gearbeitet habe. Nach ein paar mit ungewöhnlichem Lite-Beer gefüllten Nächten, begannen wir über unsere aktuellen Projekte zu reden. Er erzählte mir von einer seiner Ideen und ich wusste sofort, dass sie perfekt zu meinem Song ‘Where’s My Love’ passen würde. Ich finde, das Ergebnis ist wunderbar einfach und unglaublich traurig geworden, was perfekt zum Song passt“, erzählt Fennell über das Video.

“gefühlsgeladenes Songwriting und wunderschöne Piano- und Synthie-Klängen”
Kulturnews

“It’s a lush, subtle, and graceful piece of songwriting.”
Clash

DISPATCH kündigen ihr neues Album America, Location 12 und eine Europa Tour an

DISPATCH freuen sich, ihr erstes Studioalbum seit fünf Jahren anzukündigen. AMERICA, LOCATION 12 erscheint weltweit am 2. Juni 2017 auf dem bandeigenen Label Bomber Records.

AMERICA, LOCATION 12 wurde aus DISPATCHs (Chad Urmston, Pete Heimbold und Brad Corrigan) Wunsch heraus geboren, sich zu einander und zu ihren Fans zu committen, sowie eine positive Wirkung auf Gesellschaften in der ganzen Welt zu erzielen. Urmston erklärt, “Wir haben vor ungefähr 18 Monaten damit begonnen, Demos aufzunehmen.  Ich verbrachte den Großteil des vorletzten Winters in einer kleinen Hütte auf der Farm meiner Eltern namens Cloudberry Farm.  Bradley kam dann dazu und später auch Pete, als der Schnee taute und über den Sommer haben wir die Songs weiter verfeinert. Als der Herbst kam, haben wir einige Stücke mit nach Nordkalifornien genommen, um sie aufzunehmen, während wir auf den pazifischen Ozean schauten.  Wenn der Nebel es erlaubte, konnten wir die Sonne hinter dem Meer untergehen sehen – für zwei Kids von der Ostküste und einen aus den Bergen ist das eine spirituelle Angelegenheit… wir konnten uns klanglich ausbreiten wie noch nie zuvor.”

Produziert von John Dragonetti (The Submarines) und aufgenommen im Panoramic House, einem in den Hügeln von Stinson Beach in Kalifornien abgelegenen Studio, markiert AMERICA, LOCATION 12 eine Rückkehr zu alter Stärke für die Band. Gemastert hat die elf Songs Dave Cooley (Animal Collective, M83).

Urmston fährt fort, “Wir sahen eine Möglichkeit, Lieder zu singen über Themen, die uns sozial wirklich wichtig sind.”  Indem sie Inspiration ziehen aus diesen gesellschaftlichen und humanitären Fällen, die DISPATCH so viel bedeuten, erscheinen die Botschaften AMERICA, LOCATION 12 im heutigen politischen Klima relevanter denn je.  Er fährt fort, “Alles fühlt sich an, als spitze es sich zu.  Wenn wir im heutigen politischen Klima eine Band sein können, die diese Probleme in ungewohnter Weise auf die Agenda setzt, dann ist das sehr erfüllend für uns.”

Zur Feier des Tages veröffentlicht die Band mit “Skin the Rabbit” heute ihre erste Radiosingle aus dem Album vorab:

Das Foto auf dem Cover von “Skin the Rabbit” wurde in Standing Rock während der Proteste gegen die Dakota Access Pipeline (DAPL) von Brian Nevins, einem alten Freund der Band, gemacht. Er und Brad Corrigan hatten dort einige Zeit verbracht. “Die Frau gekleidet in den Federn und Farben ihres Stammes trug einen Kelch, in dem sie Salbei verbrannte. Sie teilte den Rauch mit jedem, der in ihrer Nähe kam als ein Angebot des Friedens und des Segens. Es war einer jener Blizzards, bei denen man die Hand kaum vor Augen sieht, mit windigen -40 Grad Kälte und dennoch brannten ihr Lächeln und ihre Stärke so hell und warm zusammen mit ihrem Salbei”, erinnert sich Corrigan.

Zu diesem Song befragt, sagt Urmston: “’Skin the Rabbit’ pflegte mein Vater zu meinen Brüdern, meiner Schwester und mir zu sagen, wenn es Zeit war für die Badewanne. Wir streckten unsere Arme in die Luft und er zog uns die T-Shirts über den Kopf.  Im Song hat die Metapher eine weniger wörtliche Bedeutung, denn wir benutzen ’Skin The Rabbit’ mehr im Sinne von diejenigen bloßstellen, die nach der Macht im Namen des Volkes gieren … es wird Bezug genommen auf die DAPL, Gewalt mit Schusswaffen, die derzeitige Opiaten-Epidemie in den USA und die Ermordung von 31 Millionen Bisons innerhalb von 13 Jahren.”

Neben ihrem neuen Album kündigen DISPATCH auch die Konzerte ihrer 2017er Herbsttour an:

DISPATCH Europatour 2017
Support: Current Swell

12.09. London @ Electric Ballroom
14.09. Amsterdam @ Melkweg
15.09. München @ Backstage Halle
16.09. Hannover @ Faust
17.09. Köln @ Gloria
19.09. Berlin @ Columbia Theater
21.09. Frankfurt @ Batschkapp
22.09. Linz @ Postbahnhof
23.09. Wien @ Arena (gr. Halle)
24.09. Zürich @ Dynamo

Spezielle Fan Merchandise Bundles gibt es auf Dispatch.Merchline.Com. .
Um auf dem Laufendem zu bleiben, besucht bitte: www.dispatchmusic.com.

WHEN ‘AIRY MET FAIRY Album erscheint am 19. Mai

Die Formation WHEN ‘AIRY MET FAIRY um die Isländerin Thorunn Egilsdottir veröffentlichen am 19. Mai ihr Debütalbum GLOW. Was die Sängerin Thorunn Egilsdottir, Mike Koster am Mini Moog und Schlagzeuger Thomas Cooper auf GLOW skizzieren, ist eine Musiklandschaft, die minimalistisch ist und manchmal sogar nur fragmentarisch, ohne deshalb anstrengend zu werden. Aber ohne die Fantasie des Hörers erwachsen die Ausblicke nicht in voller Schönheit.

„Wir stehen auf Minimalismus“, sagt Egilsdottir, „wir mögen alle drei nichts Ornamentiertes und Geschmücktes, ich bin geradezu allergisch dagegen. Wir leben in einer Zeit, in der alles total überproduziert ist, da habe ich Heimweh nach dem ‚weniger ist mehr’, so wie früher bei Portishead, die mich schwer inspiriert haben.“ Bandmate Mike nickt, „man kann die Essenz eines Songs leicht übertünchen.“

Nach allzu viel Theorie aber klingt das Album mitnichten, die durch wunderbare Freiräume oszillierenden Sounds, Melodien und Verse verbreiten vielmehr das herrliche Gefühl, einer sowohl höchst angenehmen wie auch mit einigem Tiefgang versehenen Musik zu lauschen. Eine gute Kostprobe bietet hierfür der Song “Bus”:

Wem der Name Thorunn Egilsdottir irgendwie bekannt vorkommt, der mag sie vielleicht vor Jahren bei The Voice Of Germany gesehen haben. Und das, obwohl sie, wie sie von sich selbst sagt, “Todesangst” auf der Bühne hat. Wer aber hat sie dazu bringen können, dort anzutreten? „Eine Freundin. Aber da bin ich auch fast jedesmal auf der Bühne gestorben, noch einmal bekämen mich da keine zehn Pferde hin”, beteuert Egilsdottir. Passt sowieso nicht zur Philosophie hinter WHEN ‘AIRY MET FAIRY. Stattdessen senden sie die in Klänge gefasste, nur scheinbar bizarre Botschaft aus, dass etwas Überirdisches keineswegs weltfremd klingen muss.